Donnerstag, 13. Dezember 2007

Rechtsextremismus als Folge von DDR-Propaganda

"Rechts zu sein war typisch westdeutsch" , titelt die Welt. Gemeint ist aber, dass nach der Wende den ostdeutschen Jugendlichen die BRD als faschistisch galt. Wo sie das herhatten? Von der DDR-Propaganda, die bekanntlich die Mauer als "antifaschistischen Schutzwall" pries. Da sich die ostdeutschen Jugendlichen nach allem aus "dem Westen" sehnten und keine richtige Vorstellung davon hatten, was westlich sei, aber sich von der DDR distanzieren wollten, fielen sie auf eingesickerte Neonazi-Werber herein. So kann man es sich aus dem Artikel erschließen. Sicherlich spielt aber auch eine Rolle, dass die einzigen Menschen, die sich in der DDR noch an eine nicht-kommunistische Vergangenheit als Alternative zur DDR erinnern konnten, der Generation der Altnazis angehörten.

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