Freitag, 21. Dezember 2007

Weltuntergang - Weltaufgang

Zur Jahreswende passt auch folgender Traum, den ich vor kurzem hatte. In diesem Traum ging die Welt unter. Und zwar geschah dies davon begleitet, dass in den Mond Kometen einschlugen, und er dadurch immer weiter anwuchs, bis sich auf seiner Oberfläche sogar Meere und Kontinente bildeten. Zugleich gingen auf der Erde buchstäblich die Lichter aus, während man das Wachsen des Mondes beobachten konnte.
Wo alte Welten weichen, neue Welten reifen, dichtete ich einmal.
Die Menschheit, zumindest in der christlichen, europäischen Überlieferung, scheint allerdings nicht davon auszugehen, dass nach dem Untergang der Erde eine neue Erde entstehen könnte, oder dies gar immer nach dem Schema eines ewigen Werdens und Vergehens so weitergehen könnte. So gibt es auch kein Wort für das Gegenteil des Weltuntergangs. Ich musste es gerade erfinden: Weltaufgang.

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