Samstag, 15. März 2008

Staatlicher Kinderraub

Willkürlicher Sorgerechtsentzug ist offenbar keine DDR-Spezialität (ein Leser wies mich auf die entsprechenden Praktiken in der DDR hin), sondern greift auch bei den Jugendämtern der BRD um sich. Hierzu ist gerade ein interessanter Artikel in der FAZ zu lesen. Bei zu wenig Wohnraum droht Kindesentzug. Allzu große Anhänglichkeit an die Eltern wird von den Jugendämtern den Kindern als Defizit angerechnet.
Die Kompetenzen der vielfach inkompetenten Jugendämter werden jetzt auch noch gesetzlich erweitert. Fast die gesamte politische Klasse verkennt die Mißbrauchsmöglichkeiten, die sie damit schafft.
Passt zum Zug der Zeit, der es immer weniger für erforderlich hält, dass Kinder von ihren eigenen, leiblichen Eltern aufgezogen werden. Kinder, die nicht in die Kita gegeben werden, nimmt der Staat mitunter ganz weg. Die DDRisierung schreitet voran.

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