Samstag, 5. April 2008

Über die Hintergrunde des Anti-Etatismus in den USA

Über die trüben Hintergründe der amerikanischen Abneigung gegen den Sozialstaat (und wohl die Staatstätigkeit überhaupt) klärt ein Beitrag von Eduardo Porter in der International Herald Tribune auf: Race and the social contract.

Quintessenz: je höher die ethnische und "rassische" Vielfalt in einem Staatswesen, desto geringer die Bereitschaft der Bürger, Steuern und Abgaben an einen Sozialstaat zu entrichten, da die Büger dann nicht davon ausgehen können, dass das Geld bei "Ihresgleichen" landet. Sie investieren dann lieber in eigene karitatitive Betätigung etwa über religiöse Gruppierungen, wo sie sicherstellen können, dass das Geld zu den "Richtigen" fließt.

Man weiß also jetzt, wo Deutschland mit zunehmender Multikulturalität landen wird.
Das Freiheitspathos in dieser Angelegenheit kann man sich wohl schenken.

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