Mittwoch, 18. Juni 2008

Zeigefreudigkeit im Netz und Patriotismus auf den Straßen

Ein guter Beitrag zur grassierenden Zeigefreudigkeit der Jugendlichen im Netz findet sich hier.

Fazit: Die Jugendlichen stellen mehr Informationen von sich ins Netz als Schäuble je abhören könnte. Datenschützer verstehen die Welt nicht mehr, aber radikalliberale Blogger wie Dominik Hennig wissen nach wie vor, dass der Feind der Innenminister ist, aber der jedenfalls der aktuell - vermutlich - nicht mehr überwachende Gysi unser aller Solidarität verdient.

Der Beitrag der netzeitung handelt auch verständnisvoll die Eskapaden von Nachwuchspolitikern der JU und der Grünen Jugend im Netz ab. Wobei der Piss auf die Deutschlandfahne bei den Grünen keine Panne darstellt, sondern Ausdruck antideutscher Gesinnung ist, die bis in die höchsten grünen Parteikader reicht. Man will sich bei den Grünen nicht mit den Farben anfreunden, die Ausdruck eines republikanischen und demokratischen Nationsverständnisses sind. Unverständlich eigentlich.
Dass Schwarz-Rot-Gold selbst in Arbeiterbezirken hängt, ist in der deutschen Geschichte keine Selbstverständlichkeit. In der Weimarer Republik hingen in den Straßenzügen wechselnd Hammer und Sichel oder die Hakenkreuzfahne aus den Fenstern. Die Nazis verunglimpften Schwarz-Rot-Gold als "Schwarz-Rot-Senf".
Man fragt sich, ob die Grünen diese Zeiten wiederhaben wollen.

Der moderne Flaggen-Patriotismus, der erkennbar Züge des Stars-and-Stripes-Patriotismus in den USA trägt, tut in der globalen Konkurrenz um die besten Migranten Not: Denn wer will schon in ein Land einwandern, in dem man auf die Landesfahne pisst?

Kommentare:

Freedom Fighter hat gesagt…

Nationalliberaler Krampf!

Scrutograph hat gesagt…

Lieber Freiheitskämpfer,

wer auf die schwarz-rot-goldene Fahne pisst, pisst damit auch auf die Fahne der Freiheit.