Freitag, 1. August 2008

Über den "Krieg nach dem Krieg"

In der Berliner Normannenstraße besuchte ich auch eine Ausstellung mit dem Titel "Krieg nach dem Krieg". Nachdem Mittelosteuropa mit dem Ende des 2. Weltkrieges unter die stalinistische Gewaltherrschaft geraten war, führten in Litauen nationale Partisanen noch bis 1953 einen zähen Kleinkrieg aus den Wäldern gegen die Sowjets. Sie hatten Uniformen und wurden von der Landbevölkerung unterstützt, im Laufe der Zeit bis zu Stalins Tod aber durch die Kommunisten immer weiter liquidiert bis sie nur noch etwa 2000 Mann zählten. Die Sowjets machten Fotos der erschossenen Partisanen, die sie in Gruppen zusammenlegten, um die Bevölkerung abzuschrecken. Der CIA unterstützte die National-Partisanen in geringem Umfang. Über die genauen Ziele der Partisanen konnte die Ausstellung allerdings wenig berichten. Ebenfalls bis in die 1950er Jahre leistet in der Ukraine die UPA noch militärischen Widerstand gegen die Sowjetherrschaft.

Keine Kommentare: