Mittwoch, 27. August 2008

Wie Linksextreme terrorisieren

In Berlin ist heute Stadtgespräch, wie zwei Zuzüglerinnen, die alsbald im Krankenhaus arbeiten wollen, der Umzugswagen samt Wohnungsinventar - mutmaßlich von Linksextremisten - "abgefackelt" wurde.

Nach einem Bericht des Tagesspiegels könnte der Aufdruck einer Catering-Firma den Zorn der Linksextremen auf sich gezogen haben. Die beiden Ärztinnen wollen in Zukunft auf die entsprechenden Firmenhinweise auf ihren Gefährten verzichten. Das zeigt, wie auch nichtstaatliche Instanzen Verhaltensvorstellungen (in diesem Fall: "Zeige keine Symbole des verhassten Kapitalismus"!) durch Gewalt durchsetzen können. Das staatliche Gewaltmonopol ist letztlich ein angestrebtes Ziel, aber nie faktische Realität. Richtig schlimm wird es für die Menschen, wenn sie zwischen die Fronten verschiedener Gewaltausüber geraten, die die Einhaltung von religiösen oder ideologischen Normen einfordern, die sich gegenseitig ausschließen.

Auch Cabriofahren ist in Berlin nicht zu empfehlen.

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