Mittwoch, 24. September 2008

Interventionsspirale

Es wird von Liberalen darauf hingewiesen, dass ein staatlicher Eingriff ins Wirtschaftsleben den nächsten nach sich ziehe.

Dies gilt auch für ärztliche Eingriffe. Ärzte lösen permanent Probleme, die es ohne sie gar nicht gäbe.

Ein Beispiel hierfür ist das zunehmende Auftreten von Schwangerschaftskomplikationen aufgrund zu enger Becken der Schwangeren. Dies ist eine Folge der von den Ärzten angebotenen Kaiserschnittgeburten. Diese führen dazu, dass Frauen mit für die Fortpflanzung eigentlich ungeeigneten Becken sich immer besser fortpflanzen können. In der darauffolgenden Generation entsteht dann deswegen ein noch ein viel größerer Bedarf an Kaiserschnittgeburten usw.

Wie andere Berufsgruppen tendieren auch Ärzte dazu, ihren Einfluss immer weiter zu vergrößeren und sich selbst unverzichtbar zu machen.

Wenn die Entwicklung weiter so läuft, und niemand den Ärzten rechtlich und ökonomisch Einhalt gebietet, wird der Mensch ohne die Unterstützung ärztlicher Technologie völlig überlebensunfähig sein. Danach sieht es allerdings derzeit nicht aus, werden doch Ärzte in unserer Gesellschaft quasi als Heilige verehrt. Ihre Machtbasis vergrößert sich ständig.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Bitte bleiben Sie nicht bei den Beckenweiten stehen! Das ist ja schon der letzte Engpass, wenn der Nachwuchs quasi schon fast auf der Welt ist! Sie müssen in der Umstrickung der medizinischen Versorgung viel früher ansetzen!

In der Kindheit der Eltern nämlich! Wie viele Kinder weren heutzutage durch Verabreichung von Schutzimpfungen davor bewahrt, zum Frommen des Genoms an einer Infektionskrankheit zu versterben, die früher nur die Fittesten unter ihnen überlebten.

Merke: wenn schon Erbgesundheit schützen, dann richtig! Vorbeugend selektieren ist billiger als die spätere Kaiserschnittgeburt!

scrutograph hat gesagt…
Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.