Mittwoch, 25. Februar 2009

Schaeffler: Wirtschaftspolitik mit Geschichte als Waffe?

Gegen Schaeffler setzt es jetzt historische Attacken von linksradikaler Seite (Die Süddeutsche lässt sich davon einfangen). Dahinter stecken die "Informationen zur Deutschen Außenpolitik" (www.german-foreign-policy.com), in deren wissenschaftlichem Beirat auch ein ehemaliger organisierter Kommunist sitzt, der einer marxistischen Strömung zugerechnet wird. Na wenn das mal nicht mit diesen Enteignungs-Tiraden von Lafontaine zu tun hat.

Das Argument mit den "braunen Flecken" kann man natürlich beliebig erweitern: Die heute bestehenden Firmen und Konzerne sind, wenn es sie nicht schon damals unter ihrem Namen gab, vielfach aus irgendwelchen Firmen und Konzernen entstanden, die es auch in der NS-Zeit gab und auf irgendeine Weise mit dem Kriegswirtschaftssystem verbunden gewesen sind. In den Augen der Linkssozialisten ist Enteignung wahrscheinlich dann späte, aber gerechte Kollektiv-Sühne für juristische Vor-Existenz im Dritten Reich.

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