Mittwoch, 1. April 2009

Die Süddeutsche: Das Sprachrohr der Obama-Administration

Ich dachte eigentlich schon, die Süddeutsche Zeitung kann mich nicht mehr auf die Palme bringen. Aber mit diesem Artikel auf Seite 1 hat sie es wieder geschafft. Sie berichtet darüber, dass die Obama-Administration darangeht, die Terminologie auszuwechseln. Es soll demnach nicht mehr "war on terror" heißen, sondern "Overseas Contingency Operation". Die Süddeutsche kommentiert dazu:

"Man kann die Regierung Bush nicht mit den Nazis vergleichen. Die Parallelen aber darf man ziehen. So bemerkte George Orwell ebenfalls 1946: "Politische Sprache ist dazu geschaffen, Lügen wahrhaft und Mord respektabel klingen zu lassen." Die neue US-Regierung aber will sich einer klaren Sprache bedienen."


Die Süddeutsche unterhält auf ihrer Internet-Präsenz eine ganze Rubrik nur für den neuen US-Präsidenten.

1 Kommentar:

Bernd Dahlenburg hat gesagt…

Wenn man schon zu feige war, das K-Wort zu gebrauchen hätte man wenigstens "Kampf" nehmen können.

Höchst interessant immer wieder, zu welch akrobatisch verdrehten Spekulationen die SZ sich immer wieder hinreißen lässt.