Sonntag, 19. April 2009

Erfurt: Durchsetzung von Eigentumsrechten statt Appeasement gegenüber Linksextremen

Hier die Text- und Filmberichterstattung über die Räumung eines von Linken besetzten Areals der ehemaligen Ofenbaufirma Topf & Söhne in Erfurt mittels massiver Polizeipräsenz (Hubschraubereinsatz, vermummte und schwerstbewaffnete Beamte).

Zu den Hintergründen: Es fällt auch im Zusammenhang mit dieser Hausbesetzung einmal wieder auf, wie von den Linksextremen die deutsche NS-Vergangenheit zur Legitimation dazu benutzt wird, sich über heutige Eigentumsrechte Privater hinwegszusetzen. Der Spin dieser Art von Stimmungsmache geht dahin: Deutsche Firmen haben im 3. Reich mit den Nazis zusammengearbeitet, d.h. oft auch nur: beliefert. Die Privatunternehmer haben sich also am Holocaust bereichert, ihn vielleicht sogar ermöglicht oder gar mitverantwortet. Daher ist es doch nur legitim, diese zu enteignen bzw. den nach linksradikaler Lesart geradewegs in den Völkermord führenden Kapitalismus außer Kraft zu setzen. "Wie gut", dass es die Linksextremen gibt, die wie in Erfurt an die Schuld der Vergangenheit erinnern.

Dabei gerät unter den Tisch, dass die NS-Diktatur ein System war, dass sich über die Eigentumsrechte Privater hinweggesetzt hat, die Juden enteignet und auch den übrigen wohlhabenden Teil der Bevölkerung geschröpft hat, um ihren Sozialstaat und den Krieg zu finanzieren. Ausgerechnet eine Sozialdiktatur, die enteignet hat, wird also von den Linken herangezogen, um -unterschwellig - neue Enteignungen zu rechtfertigen. Diese Art von Stimmungsmache lässt sich auch im Fall des Schäffler-Konzern beobachten. Es ist dies eine alte Taktik des Machterhalt politischer Gruppen: Die Verlagerung von Schuld und Verantwortlichkeit für Verbrechen und Fehler vom Staat auf die Geldgeber und Händler.

In Erfurt wird in Zukunft eine Gedenkstätte an die Firma Topf & Söhne erinnern, die, wenn sie verstaatlicht worden wäre, "sicherlich" keinen Beitrag zur Menschenvernichtung geleistet hätte.

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