Mittwoch, 17. Juni 2009

Eine Schusswaffe für jeden Haushalt ergibt Freiheit und Gleichheit

Was hat das Recht, Schusswaffen zu haben, mit den 1789er Forderungen nach Freiheit und Gleichheit zu tun? Schusswaffen sind egalisierend: Auch Schwache, Krüppel, Frauen und Intellektuelle können sich mit ihnen gegen körperlich stärkere verteidigen. Schusswaffen stärken die Waffengleichheit.
Zudem verschafft eine Schusswaffe im Haus die Möglichkeit zum unkomplizierten Selbstmord, erhöht damit als die Freiheit jedes Einzelnen, über das Ende seines Lebens zu entscheiden.
Außerdem kann ein Staat gegen ein bewaffnetes Volk nicht so leicht totalitär auftreten und dieses unterdrücken. Hätte schon früher jede Familie eine Schusswaffe im Haus haben dürfen, wäre etwa der Holocaust und viele andere Genozide und Soziozide schon sehr viel schwieriger umzusetzen gewesen. Schusswaffen in Händen von Bürgern sind ein Gegengewicht gegen den übermächtigen Staat. Es fügt sich ins Bild, dass den Amerikanern verfassungsmäßig garantiert ist, eine Waffe tragen zu dürfen.

Es kommt darauf, dass die Richtigen, verdiente und zuverlässige Bürger, bewaffnet sind, und so der stets bewaffneten Kriminalität nicht schutzlos ausgeliefert sind. Es geht auch um die organisierte Verteidigung der Freiheit. Die Polizei kommt immer zu spät. Amokläufe wie in Winnenden werden sich durch Schusswaffenverbote nicht aus der Welt schaffen lassen. Die Repressionskampagnen gegen Jugendliche, für die das Geschehen als Vorwand dient, darf man nicht zulassen.
Wenn man alle Haushalte waffenmäßig räumt, gerade die der gesetzestreuen Bürger, heißt das nur, dass Amokläufer ihre Gefechtsfelder von den mit wehrlosen Menschen gefüllten Universitäten und Schulen auch auf Siedlungen, Dörfer, Weiler und Vorstädte ausdehnen werden.

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