Samstag, 20. Juni 2009

Wenn Spiel und Wirklichkeit, Geschichte und Gegenwart miteinander verwechselt werden: Antifaschistische Hysterie in Sachsen-Anhalt

In Ostdeutschland gibt es einen neuen Fall von antifaschistischer Hysterie. Weil bei einem historischen Umzug u.a. auch Kostümierte in Wehrmachts- und Waffen-SS-Uniformen mitmarschierten, um das Kriegsende 45 zu illustrieren, ermittelt jetzt der "Staatsschutz", wohl ergebnislos, da die NS-Symbole abgeklebt waren. Die Reaktion darauf zeigt nur, dass der Nationalsozialismus und der 2. Weltkrieg keineswegs als geschichtliches Phänomen eingeordnet ist, sondern der 2. Weltkrieg in Deutschland als ewiger kalter Krieg fortlebt und die Gesellschaft immer noch durch die Zeit von 1933 bis 1945 traumatisiert ist. Militärvereine, die in deutschen Uniformen posieren, gibt es in der ganzen westlichen Welt zuhauf, gerade bei den Militaria-Narren in Großbritannien und auch in den USA.

In Sachsen-Anhalt gibt es ein aktuelles Problem mit Neonazismus, und man ist offenbar nicht in der Lage, Geschichte und Politik voneinander zu trennen.

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