Sonntag, 5. Juli 2009

Der frühe Staatskritiker Wilhelm von Humboldt: Staat zerstört Vielfalt

Wilhelm von Humboldt in den "Ideen zu einem Versuch, die Grenzen der Wirksamkeit des Staates zu bestimmen“:

„Gerade die aus der Vereinigung Mehrerer entstehende Mannigfaltigkeit ist das höchste Gut, welches die Gesellschaft gibt, und diese Mannigfaltigkeit geht gewiß immer in dem Grade der Einmischung des Staates verloren.(...) Gleichförmige Ursachen haben gleichförmige Wirkungen. Je mehr also der Staat mitwirkt, desto ähnlicher ist nicht bloß alles Wirkende, sondern auch alles Gewirkte.“


Der Staat als großer Vereinfacher und Vereinheitlicher. Eine Gesellschaft, die Vielfalt und Unterschiede vom Staat einebnen lässt, wird schwerer auf neue Herausforderungen reagieren können, da sie die Problemlösungsansätze verringert.

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