Freitag, 25. September 2009

Werner Hoyer: Ernste Sorge über iranisches Atomprogramm

Anlässlich des Bekanntwerdens einer zweiten iranischen atomaren Aufbereitungsanlage erklärt der außenpolitische Sprecher und stellvertretende Vorsitzende der FDP-Bundestagsfraktion Werner Hoyer:

Nach seiner inakzeptablen antisemtischen Rede vor der UN-Vollversammlung gibt der Iran der Welt ein zweites Mal innerhalb von 24 Stunden Grund zu ernster Sorge. Der Iran muss jetzt alle bislang zurückgehaltenen Fakten zu seinem Atomprogramm auf den Tisch legen und der Internationalen Atomenergiebehörde vollen Zugang zu den Anlagen im Iran gewähren.
Erfreulicherweise rückt die Staatengemeinschaft in der Iran-Frage immer näher zusammen, nachdem sich selbst Russland nicht mehr grundsätzlich gegen eine härtere Gangart sperrt. Für den Iran ist es deshalb jetzt höchste Zeit, auf das Angebot der USA zu direkten Gesprächen und einem international kontrollierten Aufbau einer rein zivilen Nuklearkapazität einzugehen.

1 Kommentar:

freiheitistunteilbar hat gesagt…

Eine gute Lösung des Problems wäre, dass Israel in der Atomwaffenfrage mit offenen Karten spielt und der Iran sich in Sachen Atomenergie in die Selbigen gucken lässt.

Nicht die Antijüdischen Äußerungen des iranischen Führers sind das Problem, sonder das Messen mit zweierlei Maß.