Mittwoch, 21. Oktober 2009

Schuldenberge werfen ihren Schatten voraus

Schuldenmachen im Schattenhaushalt - Der Schatten wird nicht mehr von uns weichen. Entweder steuert der Staat auf die Handlungsunfähigkeit und reibt sich im Schuldendienst auf (Anarchisten werden jubilieren), oder wer wird sich irgendwann mit erdrosselnden Abgaben zu Lasten der Bürger zu sanieren suchen.

Da haben die vorgehenden Generationen schon viel zusammengetragen an Lasten für uns, und wir häufen weiter auf für die nach uns.

Letztlich ist das die Folge des demokratischen Wohlfahrts- und Subventionsstaat. In diesem halten sich die Politiker an der Macht, indem sie den Steuerzahler-Wählern nicht allzuviel wegnehmen, und dem Leistungsempfänger-Wähler (Banker, Sozialhilfeempfänger, Unternehmer) reichlich geben, unfähig, Härte zu zeigen. Das führt zur Staatsverschuldung, d.h. zur Lastenabwälzung auf zukünftige Wähler, die sich aktuell nicht an der Wahlurne wehren können.

Wenn man die Politik des ewigen Schuldenmachens auf die Spitze denkt, wird der Schuldenstaat der Zukunft irgendwann maximale Abgaben erheben müssen, diese sämtlich aber nur für den Schuldendienst einsetzen
können, ohne dem Bürger noch irgendwelche Leistungen erbringen zu können. Der Staat träte dann als nackter Steuereintreiber an uns heran. Die Legitimation dieses Staates wäre denkbar verbraucht, sodass sich wahrscheinlch Anarchie ähnlich wie in Armutsvierteln der Dritten Welt ausbreiten würde. Warlords und Gangs übernähmen dann die lokale Macht.

Weiland häuften die absolutistischen Fürsten Schuldenberge für protzige Schlossbauten an. Mit der Einführung der Demokratie so hoffte man, würde sich daran etwas ändern. Das muss schon lange her sein. Wo vergemeinschaftete Zwangsabgaben verwaltet werden, ist die Misswirtschaft so oder so nicht weit.

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