Sonntag, 11. April 2010

Die Krake, das Schiff und die Frau: Stöberei im Film-Gedächtnis

Seit einiger Zeit versuchte der Scrutograph schon den Namen eines Films zu erinnern, den er vor langer Zeit sah und der ihn sehr beeindruckt hat.

Die im 19. Jahrhundert angesiedelte Handlung geht am Ende wie folgt: Nach einem Schiffshavarie gehen Taucher zur Beweiserhebung für eine Gerichtsverhandlung zu einem gesunkenen Schiff herab, um herauszufinden, ob eine Frau mit an Bord war, die beim Schiffsunglück ums Leben kam. Es wird nämlich in der Gegend eine Art von "Piraterie" betrieben, die darin besteht, vorsätzlich Schiffe zu versenken. Tatsächlich finden sie einen Schal, der das beweist. Einer der Taucher ist der Kapitän des Schiffs selbst. Doch beim Untersuchen des Schiffes taucht in einem effektvollen Auftritt eine fürchterliche Riesenkrake auf, nur einer der Taucher kehrt zum Schiff zurück.

Der Film läuft an sich überhaupt nicht auf den Auftritt der Krake zu, die man wohl im Theater als deus ex machina ansehen würde, wenn sie eine positive Auflösung des Geschehens bringt.